Sonntag, 21. Dezember 2014

Creme de Cassis - leckerer Johannisbeerlikör aus der eigenen Küche

Ein Hobby, das eins werden könnte: Das Ansetzen von fruchtigen Likören!
Schon im Sommer hat GöGa die Rhabarber-Ernte zu einem unwiderstehlichen Likör verarbeitet; im Herbst haben wir uns an "Crème de Cassis" - einem Johannisbeerlikör - versucht.

 Das Rezept für diesen Likör stammt aus diesem Buch, das ich allen DIY-lern mit eigenem Garten (und wenn es nur der Terrassen-Kräutergarten ist!) ans Herz legen kann. Letztes Jahr zu Weihnachten lag es für mich unter dem Baum; in diesem Jahr revanchiere ich mich mit dieser Umsetzung ;).

Unsere schwarze-Johannisbeer-Ernte ist in diesem Jahr so üppig ausgefallen, dass wir nicht wussten, wohin mit den ganzen Beeren. Und Zeit zur Verarbeitung hatten wir eigentlich auch nicht. Deshalb hatten wir die Beeren im ersten Schritt eingefroren, bis ich dann beim Blättern auf das Rezept gestoßen bin.
Für die Umsetzung sollte man etwas Zeit einplanen. Die Beeren werden erstmal über Nacht in Rotwein (wir haben einen halbtrockenen Dornfelder genommen) eingelegt, dann püriert und ausgepresst, mit Zucker versetzt um dann anschließend stundenlang auf dem Herd zu verdampfen (nicht zu kochen!).

Die Flüssigkeit sackt dann in sich zusammen und wird richtig schön cremig-likörig :). Vor dem Umfüllen in Flaschen wird der Saft mit Wodka versetzt und muss dann vier Wochen ruhen!
Kein Geschenk also für Kurzentschlossene, aber wann Weihnachten und Geburtstage sind, weiß man ja normalerweise rechtzeitig im Voraus ;). Haltbar ist die Crème de Cassis für zwei Jahre.

Den fertigen Likör kann man pur oder in Sekt oder Prosecco genießen - erste Fans,  die mir auf meinem diesjährigen Adventsmarkt die Flaschen nur so aus den Händen gerissen haben, wollten damit das Dessert in Form von Grieß- oder Vanillepudding damit verfeinern. Den Anwendungsmöglichkeiten sind hier kaum Grenzen gesetzt ;).

Lieber Gruß,
Sonja




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...